Leinwanddruck – Abstract Soul
Abstrakte Kunst:
Abstrakte Kunst, genannt auch ungegenständliche Kunst, ist eine Sammelbezeichnung für nach 1900 in Erscheinung tretende Kunstrichtungen des 20. Jahrhunderts. Sie verwendet die bildnerischen Gestaltungsmittel teils – wie der Kubismus – vom Gegenstand abstrahierend, teils völlig losgelöst von Natur und realen Gegenständen (gegenstandslose Kunst). Werke der ersteren Kategorie zeigen abstrahierte („verwesentlichte“, auf eine Essenz verdichtete) Gegenstände, Figuren, Räume. Werke der letzteren Kategorie bedienen sich autonom der visuellen, künstlerischen Mittel, ohne jeglichen mimetischen Gegenstandsbezug. In der Verbreitung der Fotografie mit ihrer neuen Qualität der Naturwiedergabe wird eine der Ursachen für das Entstehen der abstrakten Kunst gesehen.
Abstrakte Malerei:
Abstrakte Malerei (von lat. abstrahere: abziehen, trennen) oder auch Absolute Malerei (siehe hierzu oben Abstrakte Kunst) ist ein Sammelbegriff für verschiedene Strömungen nicht gegenstandsbezogener Malweisen der Klassischen Moderne.
Als Abstrakte Malerei wird ein Ordnen oder Komponieren mit Farben, Kontrasten, Linien und geometrischen Formen ohne absichtliche Abbildung von Gegenständen oder das – ohne Kompositionsabsicht – gestische Auftragen von Farben auf Leinwand (Action Painting, Informel) bezeichnet.
In der Abstrakten Malerei vollzog sich ein Bruch mit einem der Grundprinzipien der historisch gewachsenen abendländischen Malerei. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Bezug zu real existierenden Objekten universaler und stilunabhängiger Bezugspunkt künstlerischen Schaffens.
Unter dem Begriff der Abstrakten Malerei versteht man die Tendenz, jeden Bezug zur Gegenständlichkeit zu vermeiden und das Gemalte auf Form- und Farbklänge und ihre innerbildlichen Bezüge und Gegensätze zu beschränken.
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der Abstraktions-Begriff in Bezug auf die Bildende Kunst ständig erweitert. Abstrakte Malerei konnte schließlich jede beliebige Form einer vereinfachenden, die Natureindrücke reduzierenden Darstellung bezeichnen.
Wissenswertes über Frieda Kahlo:
Frida Kahlo de Rivera war eine mexikanische Malerin. Sie gilt als die bekannteste Künstlerin des Landes, wenn nicht sogar Lateinamerikas und war eine bedeutende Vertreterin einer volkstümlichen Entfaltung des Surrealismus (bezeichnet eine geistige Bewegung, die sich seit den 1920er Jahren als Lebenshaltung und Lebenskunst gegen traditionelle Normen äußert), deren Werk bisweilen Elemente der Neuen Sachlichkeit (bezeichnet man die Rückbesinnung auf die Welt des Sichtbaren) zeigt. Ihr Selbstbildnis El sueño (La cama) wurde 2025 für rund 48 Millionen Euro versteigert und ist damit das teuerste je bei einer Auktion verkaufte Werk einer Frau.
Werk und Bedeutung:
Frida Kahlos Bilder wurden von der mexikanischen Regierung offiziell zum „nationalen Kulturgut“ erklärt. Ihr Ganzkörper-Selbstbildnis Raíces erzielte im Mai 2006 einen Versteigerungserlös von 5,6 Millionen US-Dollar und galt damals als das bislang teuerste Bild eines lateinamerikanischen Künstlers.
Zu ihrem Mythos trug ihr bewegtes Leben bei: ihre Krankheit, ihre Leiden, ihre Ehe mit Diego Rivera, dessen Untreue und ihre Affären. Hinzu kommen ihr revolutionärer Eifer und ein leidenschaftlicher Patriotismus (wird eine emotionale Verbundenheit mit der eigenen Heimat oder dem Vaterland bezeichnet). Kahlo zeigte sich gern in traditioneller Tracht; die Frisur hochgesteckt nach Art der Frauen aus Oaxaca und angetan mit deren traditionellem Schmuck. Damit betonte sie ihre indigenen Wurzeln bewusst öffentlich. Dies war zu jener Zeit ungewöhnlich, zumal rassistische Kriterien für die Stellung in der stark hierarchisch gegliederten mexikanischen Gesellschaft maßgeblich waren.
Als Künstlerin bearbeitete Frida Kahlo in ihren Bildern ihr Leiden – insbesondere ihre chronische Krankheit –, aber auch ihre Eheprobleme. Unter ihren 143 Bildern sind 55 Selbstbildnisse. Nach unzähligen Operationen an Wirbeln und der Amputation ihres rechten Fußes blieb von Kahlos Lebensfreude in ihrer Kunst kaum etwas übrig. Sie wirkt in all ihren Bildern ernst, wobei die Ernsthaftigkeit aber meistens von hellen Farben kontrastiert wird. Ihr Damenschnurrbart und die zusammengewachsenen Augenbrauen in ihren Selbstporträts wurden zu ihrem „Markenzeichen“. Oft wurden sie von ihr viel markanter dargestellt, als sie in Wirklichkeit waren. Oft weisen kleine Symbole in ihren Bildern auf seelische und körperliche Wunden hin. Kahlos Werke zeigen surrealistische Einflüsse, doch lehnte sie selbst diese Zuschreibung ab.
Frida Kahlo bezieht sich in ihren Werken oft auf die präkolumbische mexikanische Kunst der Azteken (waren Angehörige einer mesoamerikanischen Zivilisation, die eine Hochkultur schuf) und Maya (sind eine Gruppe indigener Völker in Mexiko, Guatemala und Belize) und reflektiert die europäische Kunstgeschichte. Ihre Arbeiten befassen sich zudem mit sozialen und politischen Problemen.
Selbstbildnisse mit Tieren:
Im Werk Frida Kahlos tauchen in den 1940er Jahren vermehrt Selbstbildnisse mit Tieren auf. Die meisten dieser Tiere hielt sie sich auch im realen Leben. Sie besaß unter anderem einen Xoloitzcuintle-Hund, mehrere Vögel, ein Reh und zwei Affen. Letztere tauchten zu dieser Zeit mehr als sieben Mal in ihren Porträts auf. Dabei bildete sie jedoch nicht nur ihre Haustiere realistisch ab, sie wollte durch sie ihre seelischen Zustände verkörpern, zum Beispiel im Selbstbildnis als durch Pfeile verletzter Hirsch von 1946.
Da die Malerin in diesem Abschnitt ihrer Karriere sehr darauf bedacht war, mit ihrer Kunst Geld zu verdienen, wählte sie beispielsweise Affen statt schockierender Körperdarstellungen, die Auftraggeber abgeschreckt hätten. Die Werke, die Kahlo in den 1940er Jahren schuf, ähneln sich stark. Sie malte meist Brustportraits. Die Selbstbildnisse mit Affen ähneln sich auch durch die leicht schräge Haltung ihres Kopfes und die abschirmende Blätterwand. Sie unterscheiden sich nur durch kleine Details wie verschiedene Symbole und die Farbgebung. Auch die Wirkung der Affen variiert. Manchmal unterstreichen die Tiere ihre Einsamkeit, ein anderes Mal stellt der Affe ihr Alter Ego dar, wobei oft unklar bleibt, ob dieses ihr Freund oder Feind ist. (Quelle: Wikipedia)
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