Leinwanddruck – Marmor Murmel
Marmor-Murmeln sind traditionelle Spielkugeln, die ursprünglich aus Marmorstein gefertigt wurden, was ihnen ihren Namen verlieh. Diese kleinen Kugeln werden seit Jahrtausenden weltweit genutzt, wobei frühe Formen aus Stein oder Lehm bestanden. Heute sind Murmeln meist aus Glas, können aber auch aus Naturstein, wie Jura-Marmor, hergestellt werden. (Quelle: Google)
Marmor (über lateinisch marmor von altgriechich μάρμαρος mármaros „[glänzender] Felsblock, Stein; Marmor“, dieses abgeleitet von μαρμαίρειν marmaírein „schimmern, flimmern“) bezeichnet Carbonatgesteine verschiedener Zusammensetzung, die hauptsächlich aus den Mineralen Calcit und Dolomit bestehen und aufgrund ihrer Materialeigenschaften besonders für anspruchsvolle Architektur oder zur Herstellung von Skulpturen Verwendung finden.
Für Marmor existieren unterschiedliche Wortbedeutungen:
- Petrographisch ist es ein metamorphes Gestein, das durch Umwandlung (Metamorphose) von Kalkstein und anderen Carbonat reichen Gesteinen entsteht, und zwar im Erdinnern durch Hitze und Druck.
- Neben dem petrographischen Begriff lassen sich kulturelle und ökonomische Marmor-Begriffe unterscheiden.
Eine Reihe bedeutsamer Gebäude und Kunstwerke besteht aus Marmor. Marmore werden für Fußboden- und Treppenbeläge, Tischplatten, Wandfliesen, Waschbecken und Fassadenplatten verwendet. Die seit Jahrtausenden betriebene Gewinnung von Marmor ist auch heute noch ein aufwendiger Prozess.
Zur Entstehung:
Marmor entsteht durch metamorphe Umwandlung von Kalksteinen, Dolomiten und anderen Carbonat reichen Gesteinen unter Einfluss von hohem Druck und hoher Temperatur infolge hoher Sedimentsauflast und/oder tektonischer Versenkung (Regionalmetamorphose) oder durch Aufheizung im Kontakt mit Gesteinsschmelze (Kontaktmetamorphose). Sind Dolomite umgewandelt worden, spricht man von einem Dolomitmarmor.
Bei der Kontaktmetamorphose intrudieren granitische oder andere Magmen in die obere Erdkruste. Falls sie die Erdoberfläche nicht erreichen, verbleiben sie in der Erdkruste, kühlen in Magmen Kammern über Jahrtausende ab und erstarren zu Granit oder magmatischen Gesteinen ähnlicher Zusammensetzung. Während dieser Phase der Abkühlung können sich Karbonat reiche Gesteine in der Umgebung des Granit Plutons zu Marmor umwandeln. Bei einer Kontaktmetamorphose herrscht ein Druck von bis zu 10 Kilo bar und eine Temperatur von über 400 °C.
Bei der Regionalmetamorphose werden große Mengen an Gestein unter Druck und Hitze ohne Magmen Kontakt umgewandelt. Diese Prozesse laufen sehr langsam ab. Dabei können zum Beispiel Marmore mit Richtungsgefüge (spaltraue Platten gewinnbar) entstehen. Die bevorzugte Spaltrichtung liegt meist orthogonal zur Richtung der früheren Hauptspannung. Da sich Marmore ab einem bestimmten Druck- und Temperaturniveau duktil verformen, können sie Falten und Fließgefüge zeigen, die bei inhomogener Verteilung der Nebengemengebestandteile als Marmorierung sichtbar sind (z. B. im Saillon-Marmor von Saillon, Schweiz). Duktil bedeutet in der Geologie, dass sich Gesteine insbesondere der unteren kontinentalen Erdkruste unter tektonischem Stress (Hitze und Druck) nicht spröde, sondern plastisch deformieren. (Quelle: Wikipedia)
Das Wort Murmel ist die niederdeutsche Form der schon seit dem Althochdeutschen existierenden dissimilierten Varianten des Wortes Marmor (mittelhochdeutsch marmel), aus dem Murmeln zumindest zeitweilig hergestellt wurden. Die übrigen Wörter beschreiben meistens das klickende Geräusch der aneinanderstoßenden Kugeln oder die Art ihrer Bewegung.
Steinmurmeln (meist Marmor) besaßen bereits die Kinder im alten Rom. Doch überall auf der Welt spielten die Kinder auch mit Glasmurmeln, Perlen, Steinen, Nüssen oder Muscheln. Lange Zeit waren in Europa farbige Murmeln aus Ton weit verbreitet.
Heute gibt es vornehmlich Glasmurmeln. Gelegentlich trifft man auf Murmeln aus Stahl, die meist aus Kugellagern stammen. In nur wenigen Kugelmühlen werden in den Alpen auch heute noch Steine zu Murmeln geschliffen. (Quelle: Wikipedia)
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