Fine Art Print – 1919 Weimar – Nicht der Baumarkt
Haben Sie schon mal eine Reise in das wunderschöne Bundesland Sachsen-Anhalt in Deutschland gemacht? Dann ist Ihnen mit Sicherheit auf der Autobahn, an der Landesgrenze, dieser Slogan aus dem Jahr 2018 aufgefallen bzw. noch im Gedächtnis geblieben: „Hier macht das Bauhaus Schule.“
Wer mit Kunst nicht viel zu tun hat, wird sich mit Sicherheit fragen: Bauhaus? Der Baumarkt? Warum macht der hier Schule? Ist hier ein Schulungszentrum des Baumarkts?
Nein – Nicht der Baumarkt.
Der Slogan „Hier macht das Bauhaus Schule“ ist ein Wortspiel, das auf die historische Bauhaus-Kunstschule (1919–1933) anspielt und Sachsen-Anhalt als deren Ursprungsort hervorhebt. Er bedeutet, dass die Ideen von Funktionalität, Design und Kunsthandwerk dort noch heute aktiv gelebt werden und prägend („Schule machen“) wirken. Zusammenfassend drückt der Slogan aus, dass das Bauhaus-Erbe in Sachsen-Anhalt (Weimar/Dessau) lebendig ist und auch heute noch maßgebliche Impulse für moderne Gestaltung gibt. (Quellen: MDR, getty und Wikipedia)
Das Staatliche Bauhaus, inzwischen meist nur Bauhaus, war eine 1919 von Walter Gropius (war ein deutscher Architekt) in Weimar, Deutschland gegründete Kunstschule. Nach Art und Konzeption war es damals etwas völlig Neues, nämlich eine Zusammenführung von Kunst und Handwerk. Ebenso stand es „jeder unbescholtenen Person“ offen; Frauen und Männer hatten gleiche Rechte, aber auch gleiche Pflichten. Das Bauhaus bestand zeitlich parallel mit und in der Weimarer Republik von 1919 bis 1933 und gilt heute weltweit als Heimstätte der Avantgarde der Klassischen Moderne auf allen Gebieten der freien und angewandten Architektur, der Kunst und des Designs. Die Resonanz des Bauhauses hält bis heute an und prägt wesentlich das Bild modernistischer Strömungen. (Quelle: Wikipedia)
Viele Künstler prägten das Bauhaus. Einer dieser Künstler war der deutsche Maler und Grafiker Paul Klee. Er entwickelte seine Kunsttheorie im Wesentlichen während seiner Zeit am Bauhaus. „Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern Kunst macht sichtbar“, schrieb er in seinem kunsttheoretischen Buch „Schöpferische Konfession“ im Jahr 1920. (Quelle: Internet)
Sachsen-Anhalt in Deutschland … Dort wo der Harz (ist ein Mittelgebirge in Deutschland und das höchste Gebirge Norddeutschlands) die Hexen tanzen lässt und der Brocken (der höchste Berg im Mittelgebirge Harz, in Sachsen-Anhalt und in ganz Norddeutschland – volkstümlich Blocksberg genannt) haut Sie aus den Socken. Eine große, märchenhafte, kraftvolle Natur, geheimnisvoll und wunderschön.
Sachsen-Anhalt besitzt fünf UNESCO – Welterbe Stätten – das Bauhaus, das Dessau-Wörlitzer Gartenreich, die Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg, die Altstadt von Quedlinburg und den Naumburger Dom.
Das Welterbe umfasst Denkmäler, Ensembles und Stätten (Weltkulturerbe) sowie Naturgebilde, geologische und physiographische Erscheinungsformen und Naturstätten (Weltnaturerbe) von außergewöhnlichem universellen Wert, deren Erfassung, Schutz und Erhaltung durch die Vertragsstaaten nach der Welterbekonvention von der UNESCO unterstützt werden. Der Begriff Welterbe wird auch synonym für einzelne Welterbestätten verwendet, die dem UNESCO-Welterbe angehören.(Quelle: Wikipedia)
Die bekanntesten Bauhaus-Städte sind Weimar (Thüringen), Deutschland, Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt), Deutschland, Bernau bei Berlin (Brandenburg), Deutschland und Berlin, Deutschland. Dort befinden sich wichtige Bauhaus-Stätten, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. (Quelle: Google)
Wissenswertes aus dem „Land der Frühaufsteher“ (war ebenfalls ein Slogan) finden Sie hier: -> https://kultur.sachsen-anhalt.de/kultur-entdecken















